Bekol’s Klassifizierung Massivholzdielen
| Holzart |
Sortierung |
Merkmale |
| Eiche europäisch |
Select |
Punktäste erlaubt, kleinere Farbunterschiede und geringfügiger Splint im Kantenbereich erlaubt, im Prinzip astfrei |
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Natur |
Leichte Ast- und Oberflächenrisse zulässig, gesunde und kleinere
gespachtelte Äste, größere festverwachsene Äste zulässig, leichte
Ast- und Oberflächenrisse, geringer Splint im Randbereich und dunkle Einläufe erlaubt |
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Markant |
Punktäste offen, verwachsene größere Äste auch gespachtelt
zulässig, Struktur lebhaft, Farbabweichungen, kopfseitig kleine
Holzrisse, Braunkern und Splint erlaubt |
| Buche |
Select |
leicht gedämpft, kleinere Punktäste und Farbunterschiede erlaubt,
ansonsten nahezu astfrei |
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Natur |
leicht gedämpft, Naturcharakter mit kleineren gesunden Ästen sowie
Gespachtelten Ästen, ebenfalls Braunkern und dunklere Einläufe
erlaubt |
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Markant |
leicht gedämpft, ursprünglicher Charakter, Farbverläufe,
gesunde und gespachtelte Äste sowie Holz- und Kernrisse erlaubt |
| Hainbuche europäisch |
Markant |
urwüchsiger Charakter, mit Farbverläufen und Markröhren, mit
gesunden und gespachtelten Ästen sowie Holz- und Kernrisse |
| Esche europäisch |
Select |
nahezu kern- und astfrei, harmonische Strukturierung mit feinen
farblichen Abstufungen, Punktäste erlaubt |
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Natur |
kleine festverwachsene Äste und dunkle Einläufe erlaubt,
Der Braunkernanteil verleiht dieser Sortierung seinen
ursprünglichen Namen „Natur“ |
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Markant |
urwüchsiger Charakter, mit stärkeren Farbverläufen und
Kernholzanteilen, mit gesunden und gespachtelten Ästen |
| Walnuss amerikanisch |
Select |
feine Farbnuancen , fest verwachsene Äste sowie eine geringer Anteil
an Kernholz im Randberiech charakterisieren diese Sortierung |
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Markant |
ursprüngliche Sortierung mit gespachtelten Ästen, sowie Astrisse,
lebhaftes Farbspiel durch schwarze Einläufe und Randsplint |
| Kirsche amerikanisch |
Select |
bis auf Punktäste nahezu astfrei, Rindeneinwüchse sind
charakteristisch für diese Holzart und dürfen auch in größerer Anzahl
auftreten. Leichte Farbeinschlüsse und Splint im Randbereich erlaubt |
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Natur |
lebhafte Sortierung mit größeren festverwachsenen Ästen und
Rindeneinwüchsen auch in größerer Anzahl möglich. Farbeinschlüsse
und Splint unbegrenzt erlaubt. |
| Ahorn kanadisch |
Select |
nahezu kern- und astfrei, harmonische Strukturierung mit feinen
farblichen Abstufungen und gelegentlichen Knotenbildungen,
Punktäste und Mineralieneinschlüsse erlaubt |
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Natur |
lebendiges Farbspektrum mit größeren festverwachsenen Ästen,
Mineralieneinschlüsse sowie Braunkern möglich |
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Markant |
urwüchsiger Charakter, mit stärkeren Farbverläufen und unbegrenzten
Kernholzanteilen, mit gesunden und gespachtelten Ästen sowie größere Mineralieneinschlüssen zulässig |
| Pitch Pine |
Select |
vorwiegend ast- und kernfrei, kleinere Punktäste und Harzgallen
mit geringem Harzanteil möglich. |
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Natur |
lebhafte Sortierung mit größeren festverwachsenen Ästen und
Harzgallen mit starkem Harzanteil auch in größerer Anzahl möglich. |
| Merbau |
Select |
nahezu astfrei, lebhaftes rötliches Farbspiel sowie punktförmige
mineralische Einschlüsse erlaubt. |
| Kempas |
Select |
nahezu astfrei, lebhaftes gelb bis rötliches Farbspiel im Kernbereich |
| Mahagoni |
Select |
nahezu astfrei, harmonische rotbraune Farbnuancen, streifig bis
blumig |
| Jatoba |
Select |
nahezu astfrei, lebhaftes rötliches Farbspiel mit dunklen Einläufen
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| Wenge |
Select |
nahezu astfrei, ausgeglichenes braunes bis schwarzes Farbspiel |
| Teak |
Select |
nahezu astfrei, streifig bis blumig , Lebhafte Optik von gelb bis
dunkelbraun |
| Zebrano |
Select |
nahezu astfrei, außergewöhnliches streifiges Muster , hell bis
dunkelbraun |
| Fichte nordisch |
Natur |
hobelfallend, Fehler wie durchgehende Risse, Ausfall- und Kantenäste
werden aussortiert. Harzgallen erlaubt |
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Rustikal |
Astige Optik, Kantenäste, ausgebrochene Äste, Trockenrisse und
größere Harzgallen sowie Rindeneinschlüsse und Kernröhren erlaubt |
| Kiefer nordisch |
Natur |
hobelfallend, Fehler wie durchgehende Risse, Ausfall- und Kantenäste
werden aussortiert. Harzgallen erlaubt |
| |
Rustikal |
Astige Optik, Kantenäste, ausgebrochene Äste, Trockenrisse und
größere Harzgallen sowie Rindeneinschlüsse und Kernröhren erlaubt |
| Lärche sibirisch |
Natur |
gesunde festverwachsene gesunde Äste, Trockenrisse und
ausgeschlagene Kantenäste erlaubt, sowie Kernröhren, Harzgallen
und Rindeneinwüchse möglich |
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Rustikal |
Ast- und Astansammlung in jeder Form und Vielfalt sowie Ausfalläste
im Rand und Kernbereich erlaubt
ebenfalls, Trockenrisse, Endrisse, Harzgallen Kernröhren, Splint- und
Spachtelstellen sowie Rindeneinschlüsse unbegrenzt möglich |
Sortierungsbeschreibung
Die Sortierung erfolgt nach einer von Bekol entwickelten Werksnorm. Holzfußböden sind ein Naturerzeugnis und lassen sich mit der Gleichmäßigkeit eines Kunststoffproduktes nicht vergleichen. Trotz strenger Kontrollen können Merkmale bzw. „Fehler“ auftauchen, die bei der Sortierung übersehen oder als geringfügig eingestuft wurden. So etwa leichte Trockenrisse, gespaltene oder ausgeschlagene Äste, Unregelmäßigkeiten in Farbe und Struktur etc. Diese Merkmale oder „Fehler“ können bei einem Holzprodukt nie völlig ausgeschlossen werden.
Unsere Holzfußböden werden nach festen Regeln sortiert. Jedoch können gelegentliche Sortierungsfehler nicht ausgeschlossen werden. Diese bilden keinen Grund zur Reklamation, sofern davon nicht mehr als 5% der Bestellmenge betroffen sind. (Durch die Technik der Endlosverlegung können diese 5% in der Regel problemlos ausgekappt werden.)
Farb- und Strukturunterschiede sind Ausdruck des Naturproduktes Holz und stellen deshalb keinen Reklamationsgrund dar. Dies gilt auch für holzartbedingte mögliche Fleckenbildung (mineralische Einschlüsse) bei Exotenhölzern. Um eine gleichmäßige Verteilung des Sortierbildes in der Fläche zu erreichen, empfehlen wir die Verlegung gleichzeitig aus mehreren Paketen.
Härtegrade
Die Haltbarkeit eines Holzfußboden hängt wesentlich von der Holzart ab. Je härter eine Holzart, desto größer die Belastbarkeit und Unempfindlichkeit. Physikalisch gesprochen bezeichnet »Dichte« das Verhältnis der Masse zum Volumen eines Stoffes, gemessen in g/cm3. Oder einfacher ausgedrückt: je dichter, desto schwerer – je schwerer, desto härter – je härter, desto haltbarer. Bei einer im Wohnberiech normalen Holzausg elichsfeucht von 11% weisen die in der Tabellen aufgeführten Holzarten folgende Werte (g/cm3) auf:
| Holzart |
Dichte(g/cm³) |
Härteklasse |
| Fichte, nordisch |
0,47 |
1 -weiches Holz |
| Kiefer, nordisch |
0,52 |
|
| Erle |
0,52 |
|
| Douglasie |
0,56 |
|
| Kirsche, amerikanisch |
0,58 |
|
| Birke, finnisch |
0,58 |
|
| Lärche, sibirisch |
0,59 |
|
| Pitch Pine, Honduras |
0,63 |
2 -hartes Holz |
| Esche |
0,65 |
|
| Rüster (Ulme) |
0,65 |
|
| Walnuss, amerikanisch |
0,65 |
|
| Buche |
0,68 |
|
| Eiche |
0,71 |
3 -sehr hartes Holz |
| Birke, kanadisch |
0,72 |
|
| Ahorn, kanadisch |
0,73 |
|
| Hainbuche |
0,74 |
|
| Kempas |
0,84 |
|
| Merbau |
0,85 |
|
| Jatoba |
0,90 |
|
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